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Winterurlaub im Gebiet Cadore – Auronzo – Misurina
Die Ferienregion Cadore – Auronzo – Misurina bietet Ihnen drei verschiedene Skigebiete, dreifacher Spaß also auf vielen Pistenkilometern und dreifache Dienstleistungen.
Das Skigebiet Centro Cadore
Die Wintersportregion Centro Cadore ist nicht in erster Linie ein traditionelles Skigebiet, hier finden sich vor allem viele Langlaufloipen, die sich über die verschiedenen Gemeinden der Region erstrecken. In Casera Razzo, Gemeinde Vigo di Cadore, gibt es neben anspruchslosen Langlaufloipen auch leichte Skipisten. In Pieve di Cadore, Calalzo di Cadore, Domegge di Cadore und Lorenzago di Cadore stehen leichte und mittelschwere Loipen zur Verfügung.
Das Skigebiet Auronzo
Das Skigebiet von Auronzo liegt auf dem Monte Agudo und ist vom Ort aus mit einem Skibus erreichbar. Die eher leichten Pisten eignen sich sowohl für Snowboarder als auch für Skifahrer. Darüber hinaus wurde auch eine Übungspiste mit einem Kinderlift angelegt. In Palus San Marco sind im Naturschutzgebiet Somadida Langlaufloipen gespurt.
Das Skigebiet Misurina
Das mit modernen Liftanlagen erschlossene Skigebiet Misurina erstreckt sich über den Col de Varda und verfügt über Pisten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die sich mitten durch die Wälder ziehen. Rings um den gleichnamigen Lago Misurina werden im Winter Ringloipen für Langläufer gespurt.
Vigo di Cadore
Vigo di Cadore mit den Ortsteilen Laggio, Pelos und Piniè, thront in Panoramalage über dem hochgelegenen Piavetal, umgeben von Bergketten, wie dem Monte Schiavon, Monte Brentoni und Tudai di Razzo.
In Vigo di Cadore kann man nicht nur die historisch wertvolle Bibliothek, sondern auch zahlreiche Sakralbauten besuchen.
- Die Kirche Sant'Orsola
Die Kirche wurde im 14 Jh. auf Geheiß von Ainardo da Vigo errichtet. Im Innenraum findet man einen Freskenzyklus aus dem 14. Jh. und eine Reliquie der Hl. Ursula, eine Schenkung des Erzbischofs von Köln an die Kirche aus dem Jahr 2008.
- Die Kirche der Madonna della Difesa
Mit dem Bau dieser Kirche 1512 wollte man der Jungfrau Maria dafür danken, dass sie während des Krieges mit der Liga von Cambrai Plünderungen verhindert hatte.
- Die Pfarrei Pieve di S. Martino
In der St. Martins-Pfarrei finden sich diverse Gemälde von kunsthistorischer Bedeutung und die Orgel von Barbini Aletti, ein historisches Instrument mit erhabenem Klang.
- Die Kirche Santa Margherita
Die Margarethenkirche, die wahrscheinlich auf das Jahr 1205 zurückgeht, zeigt im Innenraum Fresken, die byzantinische Malerei nachahmen.
- Die Biblioteca Storica Cadorina
Die historische Bibliothek des Cadore, die von Professor Antonio Ronzon, einem illustren Gelehrten der örtlichen Geschichte gegründet wurde, umfasst etwa 550 Pergamente und viele Handschriften von historischer Bedeutung.
Wenn man von Vigo di Cadore, durch das traumhafte Piovatal kommt, erreicht man die Hochebene von Casera Razzo, ein Gebiet mit außergewöhnlicher Natur, das unter Hobbyastrologen für seine klare Himmelssicht ohne Beeinträchtigung durch Lichtquellen bekannt ist.
Pieve di Cadore, die Magnifica Comunità und das Geburtshaus von Tiziano Vecellio
Das auf einer Höhe von 878 m ü. M. gelegene Pieve di Cadore befindet sich an der Abzweigung nach Tai, die in das Boitetal oder in Richtung Auronzo di Cadore führt. Diese kleine Stadt ist die historische Hauptstadt des Cadore und ihre Rolle war über Jahrhunderte hinweg eng mit der Magnifica Comunità di Cadore verbunden.
Es ist der Geburtsort von Tiziano Vecellio (Tizian), dem berühmten Zeitgenossen Michelangelos und Raffaellos, für dessen Malerei sinnliche Formen, glänzende und leuchtende Farben (besonders berühmt das sogenannte Tizianrot) und die für die Kunst des 16. Jh. typische wirklichkeitsnahe Darstellung prägend sind. Um den berühmtesten Bürger der Stadt zu ehren, hat Pieve di Cadore in der Mitte des zentralen Platzes ein Denkmal errichten lassen, das nicht weit entfernt liegt von dem Geburtshaus des Malers mit dem Tizianmuseum.
Ein anderes Gebäude spielt kulturell und historisch eine wichtige Rolle für Pieve di Cadore, und zwar der Palazzo della Magnifica Comunità. Das Gebäude wurde von 1447 bis 1477 errichtet, während der Turm nachträglich, 1491, gebaut wurde. Während der Kämpfe mit der Liga von Cambrai wurde der Palast in Brand gesetzt und zerstört, anschließend aber wieder aufgebaut. Im Palast selbst kann man die Sala della Comunità bestaunen, wo die Versammlungen der Magnifica stattfanden und wichtige kulturelle Veranstaltungen in Cadore abgehalten werden. Außerdem ist in dem Gebäude das archäologische Museum, Museo archeologico Cadorino, untergebracht, das unlängst eröffnet wurde und Funde aus der Umgebung aus römischer und vorrömischer Zeit präsentiert.
Perarolo di Cadore
Das 532 m ü. M. am Zusammenfluss von Boite und Piave gelegene Perarolo di Cadore, ist ein charakteristisches Alpendorf. Dank seiner Lage wurde an diesem Ort zwischen dem 14. und 15. Jh. ein Hafen gegründet, von dem aus die Flöße mit dem für die Republik Venedig bestimmten Holz abfuhren.
Tiziano Vecellio, der berühmte Maler aus Pieve di Cadore, war im Venedig des 16. Jh. ein berühmter Holzhändler und besaß zwei Tischlereien in Perarolo di Cadore, dem Zentrum seiner Tätigkeit.
1913 wurde im Tal die Eisenbahn gebaut und es ging mit dem Wirtschaftszweig, der über Jahrhunderte für Wohlstand in der Region gesorgt hatte, bergab.
Perarolo di Cadore bietet verschiedene, kunsthistorisch wichtige Attraktionen:
- Die Pfarrkirche
Die Kirche wurde 1515 erbaut und dem Hl. Nikolaus, dem Patron der Flößer (den Floßführern) gewidmet, deren Tätigkeit der Dreh- und Angelpunkt der Wirtschaft des Ortes war.
- Die Kirche San Rocco
Hier kann man das Altarbild „Jungfrau Maria mit dem Jesuskind umgeben von den Heiligen Rochus und Sebastian“, das in der ersten Hälfte des 16. Jh. von Francesco Vecellio, dem älteren Bruder von Tizian gemalt wurde, bewundern.
- Das Museo del cìdolo e del legname (Museum des Cìdolo und der Holzwirtschaft)
Das Museum des Cìdolo und der Holzwirtschaft wurde 2005 eröffnet, um die Wirtschaftsgeschichte des Landes zu dokumentieren. Cìdolo bezeichnet eine im Cadore typische Art Schleuse, die dazu dient, die vom Wasser beförderten Baumstämme zu blockieren, ohne jedoch deren Bewegungsfluss zu behindern.
Ospitale di Cadore, das Hospiz und die Ausgrabungsstätte Paluc
Ospitale di Cadore, das bis 1949 nur Ospitale hieß, umfasst die Ortsteile Termine, Davestra und Rivalgo. Dieses typische Dorf auf 471 m ü. M. erstreckt sich am Westhang des Piave und liegt im Cadore.
Im 12. Jh. wurde die kleine Festung in Termine errichtet und ihre Überreste wurden im Laufe der Jahrhunderte in die Häuserlandschaft des Ortes, der um die Festung herum wuchs, integriert.
Die Gebäude in Ospitale di Cadore zeichnen sich durch Verzierungen an den Steinfassaden aus und belegen die Kunstfertigkeit des lokalen Handwerks bei der Bearbeitung des Materials aus dem Steinbruch von Castellavazzo.
Im höher gelegenen Teil des Ortes befindet sich das Hospiz, eines der wichtigsten Gebäude am Piave, wo früher die Pilger und Wanderer auf ihrem Weg durchs Tal einkehrten. Noch heute sind die zweibogigen gotischen Verzierungen am Gebäude erhalten, die aus dem 14. Jh. stammen.
In der Gemeinde Ospitale di Cadore kann man in Davestra die interessante und außergewöhnliche Ausgrabungsstätte Paluc besuchen, ein mittelalterliches Dorf, in dem Metall verarbeitet wurde und das dank des Fundes von gebürsteter Keramik etwa auf das Jahr 1000-1100 nach Chr. zurückdatiert werden konnte. Bei den Ausgrabungen wurden Wohngebäude aus Stein mit Trockenmauern freigelegt, Gebäude mit quadratischem Grundriss, die als Werkstätten und „Niedertemperaturöfen“ für die Eisenerzreduktion dienten.





